Archiv der Kategorie: Wort des Leiters — Bruder Wolfgang

Gruß zum Jahreswechsel 2018 / 2019

Lie­be Besu­cher von „pace e bene“,
lie­be Weg­ge­fähr­ten, lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de der fran­zis­ka­ni­schen Gemein­schaft „pace e bene“.

Zum Jah­res­wech­sel lasst uns noch ein­mal zu Kla­ra von Assi­si schau­en. Als Kla­ra am Ende ihres Lebens in ihrem Tes­ta­ment rück­bli­ckend auf die eige­ne Geschich­te schaut, beschreibt sie das Wesent­li­che davon tat­säch­lich mit „beweg­ten“ Wor­ten — und zugleich kurz und schlicht:

Der Sohn Got­tes ist unser Weg gewor­den!“

Mar­ti­na Kreid­ler-Kos beschreibt das in „Mein Leben leuch­ten las­sen“ wie folgt:

Wege, sind nicht immer drau­ßen.
Nicht alle gehen wir mit Füßen.

Wege, sind nicht immer Stre­cken.
Nicht alle sind zu ver­mes­sen.

Gott, geh mei­ne äuße­ren Wege mit
und die inne­ren auch.

Lie­be Geschwis­ter,

wir dan­ken all denen, die bis­her mit uns gegan­gen sind, sich mit uns ver­bun­den füh­len und in Gebets Gemein­schaft mit uns sind, wo auch immer!!!

Allen, die sich uns anver­trau­en, allen Kran­ken, nah und fern, wün­schen wir gute Ent­schei­dun­gen, gute Gene­sung. Trost den Trau­ern­den, Mut und Kraft allen Suchen­den, Ver­zwei­fel­ten, Fra­gen­den.

Dan­ken wir Gott für das Jahr 2018 und bit­ten Gott um Geleit und Segen für 2019!

Gott, unse­re Zuver­sicht … wie in nach­fol­gen­den Gedan­ken über die „Sicher­heit“

Sicher­heit

Sicher­heit. Die hät­ten wir schon ger­ne.
Was heißt schon Sicher­heit?

Sie setzt der Frei­heit Gren­zen und lässt die Wege enden.
Sie blo­ckiert die Ent­wick­lung und stiehlt der Erfah­rung ihre Ein­sicht.
Sie nimmt der Lie­be den Geschmack und ist der Tod jeder Ver­än­de­rung.
Was die Sicher­heit nicht ver­mag, ver­schenkt die Zuver­sicht.

In die­ser Zuver­sicht wol­len wir unse­ren Auf­trag als fran­zis­ka­ni­sche Gemein­schaft „pace e bene“ für die­ses Jahr anneh­men und mutig den Weg mit­ein­an­der gehen, mit Jesus an unse­rer Sei­te, bestärkt durch Kla­ra und Fran­zis­kus von Assi­si.

Auf­trag und Geschenk wird das Gedenk­jahr aus der Begeg­nung von Fran­zis­kus und dem Sul­tan 1219 sein.

Fran­zis­kus und der Sul­tan:
Iko­ne aus dem Ate­lier der Kla­ris­sen von Jongny/Vebey (Schweiz). Heu­te befin­det sie sich im Kapu­zi­ner­klos­ter von St. Mau­rice /Schweiz).
Links ist zu lesen: „Geseg­net sei Fran­zis­kus – im Namen Got­tes, des Hei­li­gen, des Got­tes für die Ewig­keit.“
Rechts: „Im Him­mel und auf Erden – Frie­de sei mit euch.“

Bei mei­nen Gedan­ken beglei­tet mich die Krip­pe in der Kir­che, in der wir als Gäs­te uns zum Gebet und zum Got­tes­dienst tref­fen kön­nen.

Das Weg Bild, die Kapel­le und die Son­nen­blu­me als Zei­chen der Zuver­sicht unter­strei­chen ein wenig die Gedan­ken zu Kla­ra von Assi­si, zum Weg unse­rer Gemein­schaft, und sind mir von Sr. Mir­jam geschenkt, herz­li­chen Dank dafür.

PACE E BENE FRIEDE UND GUTES

Dazu erbit­te ich, Got­tes rei­chen Segen:
Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.

Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter

Pace e bene, Frie­den und alles Gute, auch im Namen der Geschwis­ter, Ihr/Eurer
Bru­der Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft

Sommer 2018

Lie­be Besu­cher von „pace e bene“.

In die­sen som­mer­li­chen Tagen, zu Beginn der ers­ten Som­mer­fe­ri­en in unse­rem Land sol­len eini­ge Gedan­ken und Got­tes Segen Sie beglei­ten, zu Hau­se, auf Rei­sen, beim Pil­gern, im Kran­ken­haus, wo immer sie gera­de sind.

Die gro­ßen Fes­te durf­ten wir fei­ern, das eine oder ande­re pri­va­te Fest steht viel­leicht an, bei Ihnen, der Fami­lie, bei Freun­den … den Geschwis­tern der einen Welt.

Heu­te erreich­te mich der Anruf eines Freun­des und Bru­ders, der zur Zeit auf Kor­si­ka mit Men­schen „künst­le­risch“ unter­wegs ist. Er sag­te mir, „mein Bru­der, ich sit­ze gera­de im Gar­ten eines ehe­ma­li­gen Fran­zis­ka­ner Klos­ters, wie für dich gemacht …“. Oh, lie­ber Micha­el, was das in mir berühr­te … Sehn­sucht … nach die­sem Ort … nach Stil­le.

Ein Gedan­ke, der mich zu unse­rem Vater Fran­zis­kus führt. In Assi­si, an der Via Petro­sa, am Weg von der Stadt ins Tal, fin­det Fran­zis­kus das ver­las­se­nen Klos­ter San Mas­sen, des­sen Kryp­ta zieht ihn an. Ihr Halb­dun­kel ent­spricht sei­ner see­li­schen Stim­mung und ihre Stil­le lässt ihn in sein eige­nes Inne­res hören. Ein Ort um sich selbst zu fin­den.

Genau­so ist es mir vor Jahr­zehn­ten ergan­gen, als ich wie­der ein­mal in der Kryp­ta sein konn­te. Dort habe ich zum ers­ten Mal wirk­lich ver­spürt, wie mir Chris­tus begeg­net, auf Augen­hö­he. Mit offe­nen Augen, offe­nen Ohr, offe­nen Armen und offe­nem Her­zen. In der Stil­le, mit den Augen mei­nes Her­zens im Blick auf das Kreuz von San Damia­no.

Die Gedan­ken von Br. Niklaus Kus­ter ofmcap, inspi­riert vom Gedicht von Andrea Schwarz, sol­len Sie beglei­ten auf den Wegen auf denen Sie jetzt sind, auf die Sie sich auf­ma­chen …

Stil­le“ ist ein Got­tes­na­me in allen Reli­gio­nen.

Stille

Lass mich dann und wann zu mir kom­men
und das Außen las­sen, mich sam­meln,
bei mir selbst ein­keh­ren und ganz bei mir sein.

Wenn der Lärm ver­ebbt, die Gedan­ken sich legen
und die Gefüh­le ruhig wer­den,
wenn ich aus dem Reden ins Hören kom­me und aus dem Tun ins Sein.

Dann kannst DU zu mir kom­men,
dann kannst DU zur Welt kom­men in mir -
und durch mich zu den Men­schen.

Lie­be Schwes­tern und Brü­der, die­se „Stil­le Erfah­rung“ wün­sche ich ihnen, so wie es für Sie mög­lich sein kann.

Für heu­te will ich „Dan­ke sagen“ für das mit­ein­an­der beten, hier und über­all, dan­ke für all das was der Herr durch Sei­nen Ruf mög­lich gemacht hat, im Ver­trau­en auf IHN, über­ra­schend am Weg.

So gehen wir, auch als Gemein­schaft, wei­ter unse­ren Weg in Dank­bar­keit und Demut mit den Schluss­ge­dan­ken des Hl. Fran­zis­kus aus dem Son­nen­ge­sang.

Lobt und preist mei­nen Herrn und dankt ihm und dient ihm mit gro­ßer Demut.

Der Segen Got­tes beglei­te Sie / Euch, zu Hau­se, an dem Ort des Die­nens, unter­wegs in den Feri­en, in den schö­nen und schwie­ri­gen Zei­ten unse­res Lebens …

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.

Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter

Pace e bene, Frie­den und alles Gute, auch im Namen der Geschwis­ter, Ihr/Eurer
Bru­der Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft

 

Frühjahr 2018

Lie­be Besu­cher von „pace e bene“.

Das Mise­re­or Hun­ger­tuch:

Hoff­nung den Aus­ge­grenz­ten“, von Sie­ger Köder will uns in den kom­men­den Wochen hel­fen, wie wir trotz aller Wider- und Umstän­de, allem Für und Wider zum Trotz … uns auf die Sei­te der Armen, Schwa­chen und Aus­ge­grenz­ten zu stel­len.

Der Maler, der am 9.2.2015 im Alter von 90 Jah­ren ver­stor­ben ist, hat sei­ne leuch­ten­den und aus­drucks­star­ken Bil­der in Form eines Tri­pty­chons gemalt. Chris­tus in der Mit­te hat mit Sei­nem Lei­den und Sei­nem Tod den lei­den­den und aus­ge­grenz­ten Men­schen Hoff­nung gege­ben.

Die bei­den Außen­flü­gel zei­gen sol­che Geschich­ten der Hoff­nung aus dem Alten und Neu­en Tes­ta­ment.

Das Auf­fal­lends­te an die­sem Tuch ist der kras­se Gegen­satz einer dunk­len Atmo­sphä­re in der Mit­te und leuch­ten­der Far­ben in den Sei­ten­bil­dern, und die fast uner­träg­li­che Span­nung zwi­schen dem ver­zwei­fel­ten Schrei des Gekreu­zig­ten und dem hoff­nungs­vol­len Aus­blick der Geret­te­ten.

Das letz­te Wort in der Geschich­te heißt nicht Unter­gang, son­dern Ret­tung.

Gott ret­tet uns in sei­nem Sohn, der uns liebt mit unend­li­cher Lie­be, wofür Blut und Was­ser, die aus einer Sei­te flie­ßen ( Joh 19,34 ) Bild und Gleich­nis sind.

Text nach Theo Schmid­konz SJ

Dei­ne Wege, Herr, sind Huld und Treue für alle, die dei­nen Bund bewah­ren.

Zei­ge mir, Herr, dei­ne Wege, leh­re mich dei­ne Pfa­de!
Füh­re mich in dei­ner Treue und leh­re mich; denn du bist der Gott mei­nes Hei­les.
Auf dich hof­fe ich alle­zeit.
Psalm 25, 4–5

Schau­en wir zu Beginn auf Jesus, den Gekreu­zig­ten:

Mit­tel­punkt des Hun­ger­tu­ches ist und bleibt der Gekreu­zig­te.

Von ihm sagt der Hebrä­er­brief:

„Er hat uns den neu­en und leben­di­gen Weg erschlos­sen durch den Vor­hang hin­durch!“ Hebr 10, 20.

Das will auch der Maler auf sei­ne Wei­se: Durch den Vor­hang sei­ner Farb­bil­der hin­durch öff­net er uns einen Weg vom Kreuz zur Auf­er­ste­hung. Der Vor­hang „zer­reißt“. Im Hin­ter­grund schau­en wir in eine schwar­ze Nacht, in einen Abgrund, über dem einer stirbt und schreit. Damit zer­reißt auch man­che fest ver­wur­zel­te Vor­stel­lung von Gott, zer­rei­ßen Wün­sche und Träu­me, die wir nur für uns sel­ber hat­ten, nicht aber für ande­re.

Der Vor­hang zer­reißt; aber was wich­ti­ger ist: Er „reißt auf“ – die Sicht einer neu­en Welt, in der das Leben über den Tod (Sint­flut), die Ohn­macht (Mir­jam) über die Macht, das Tei­len (im Mahl) über den Hun­ger, die Lie­be über das Aus­ge­grenzt sein (des Gelähm­ten) tri­um­phiert.

Gewiss: Der Gekreu­zig­te des Hun­ger­tuchs scho­ckiert, tut weh. Er steht ja stell­ver­tre­tend für alle Lei­den­den und Ver­letz­ten, für die der ver­wun­de­te Arm auf fast allen Farb­bil­dern ein Sym­bol ist. Die Bot­schaft vom Kreuz wird jedoch zur Bot­schaft der Hoff­nung durch ein Motiv des Malers, das wie eine Man­dor­la den Gekreu­zig­ten umschließt: der Regen­bo­gen, der mit sei­nen Far­ben in allen vier Sei­ten­bil­dern auf­scheint. Er ver­kün­det am deut­lichs­ten:

Das letz­te Wort in der Geschich­te heißt nicht Unter­gang, son­dern Ret­tung.“

Der Gott Noachs und Mir­jams, der Gott der Hun­gern­den und Aus­ge­grenz­ten, ret­tet uns. Er ret­tet uns in sei­nem Sohn, der uns liebt mit unend­li­cher Lie­be, wofür Blut und Was­ser, die aus sei­ner Sei­te flie­ßen (Joh 19,34) Bild und Gleich­nis sind.

Aus dem Mise­re­or Begleit­heft 1995/96 mit Gedan­ken von P. Theo Schmid­konz, SJ, Maler Sie­ger Köder+.

Herz­li­che Ein­la­dung an Sie alle, mit auf den Weg zu gehen. Ein wenig „Pro­vi­ant“ für den Weg durch die Wüs­ten der heu­ti­gen Zeit kön­nen Sie auf der HP unse­rer Gemein­schaft, in unse­ren Got­tes­diens­ten fin­den.

In den Got­tes­diens­ten wer­den uns neben den Bibel Tex­ten, Gedan­ken der Patro­ne unse­rer Gemein­schaft, Fran­zis­kus und Kla­ra von Assi­si, beglei­ten, stär­ken, Ori­en­tie­rung geben.

Ger­ne beglei­ten wir Sie mit unse­ren Gebe­ten. Gedan­ken.

Die Got­tes­dienst­zei­ten fin­den Sie auf der Home Page.

Wagen Sie es, wagen wir es!

So gehen wir wei­ter unse­ren Weg in Dank­bar­keit und Demut mit den Schluss­ge­dan­ken des Hl. Fran­zis­kus aus dem Son­nen­ge­sang.

Lobt und preist mei­nen Herrn und dankt ihm und dient ihm mit gro­ßer Demut.

Der Segen Got­tes beglei­te Sie / Euch.

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.

Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter

Pace e bene, auch im Namen der Geschwis­ter,
Bru­der Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft


Bil­der:
Hun­ger­tuch von Sie­ger Köder+, nach Mise­re­or Blog.
Fran­zis­kus und Kla­ra, gefun­den bei den Thui­ner Fran­zis­ka­ne­rin­nen

Gruß zu Weihnachten 2017

Lie­be Besu­cher von „pace e bene“, in die­sen Tagen vor Weih­nach­ten.

Lie­be Weg­ge­fähr­ten, lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de der fran­zis­ka­ni­schen Gemein­schaft „pace e bene“,

im nun zu Ende gehen­den Advent, Weih­nach­ten und das Jahr 2018 schon vor Augen, will ich noch ein­mal dar­an erin­nern, wie sehr mir neben der Lit­ur­gie, dem Gebet, unse­re Gemein­schaft sehr am Her­zen liegt.

Die Gedan­ken von Br. Ste­fan Feder­busch, ofm, Hof­heim, haben uns ange­regt, auf uns und die Gemein­schaft „pace e bene“ in die­ser Zeit beson­ders zu schau­en.

Wir haben Gott gebe­ten, unse­re Beru­fung „neu“ in Blick neh­men zu kön­nen, auf dem Weg zur Weih­nacht 2017.

In 27 Ele­men­ten reflek­tiert Bru­der Ste­fan Feder­busch die fran­zis­ka­ni­sche Spi­ri­tua­li­tät und ihre kon­kre­te Umset­zung. Die Mensch­wer­dung Got­tes, sei­ne Gegen­wart mit­ten in der Welt, unter den Schwa­chen und Klei­nen, ist für Fran­zis­kus von gro­ßer Bedeu­tung. Gott lebt mit­ten in sei­ner Schöp­fung, mit­ten in der Welt. Sie bil­det das 7. Ele­ment in der Betrach­tung fran­zis­ka­ni­scher Spi­ri­tua­li­tät.

7. Eine welt­be­ja­hen­de „ein­ge­fleisch­te“ Spi­ri­tua­li­tät ent­wi­ckeln

Der Eine Gott wohnt jedoch „in unzu­gäng­li­chem Licht“ (1 Tim 6,16). Durch die Mensch­wer­dung sei­nes Soh­nes hat er sich für uns Men­schen erkenn­bar gemacht. Die Inkar­na­ti­on Got­tes ist für Fran­zis­kus der zen­tra­le Aus­gangs­punkt sei­nes Got­tes­ver­ständ­nis­ses. Der gro­ße Gott macht sich klein, er ent­äu­ßert sich. Er ist der demü­ti­ge.

Du bist die Demut“ betet Fran­zis­kus im Lob­preis Got­tes (Lob­Gott 4).

Fran­zis­kus ist der­art fas­zi­niert von die­sem Geheim­nis, dass er es in Greccio nach­spie­len lässt, die ers­te Krip­pen­fei­er der Geschich­te (vgl. 1/2 C 84).

Bild: Fami­li­en­ar­chiv

Durch sei­ne Mensch­wer­dung wird die Nähe Got­tes in die­ser Welt erfahr­bar. Der gro­ße Gott macht sich klein, er ent­äu­ßert sich. Er ist der demü­ti­ge.“

Durch sei­ne Mensch­wer­dung wird die Nähe Got­tes in die­ser Welt erfahr­bar. Auch wenn Fran­zis­kus for­mu­liert: Nach der Begeg­nung mit dem Aus­sät­zi­gen „hielt ich eine Wei­le inne und ver­ließ die Welt“ (Test 3), so meint dies ein Ver­las­sen sei­ner bis­he­ri­gen Welt und einen Stand­ort­wech­sel (s. u.), der mit einer neu­en Hin­wen­dung zur Welt ver­bun­den war: zur Welt, in die Gott sich „ein­ge­fleischt“ hat, die er bejaht, die er erlö­sen will. „Welt“ ist als Schöp­fung posi­tiv zu sehen. „Welt“ ist aber auch der Ort, an dem sich der Mensch von Gott los­sagt und sich in sich selbst ver­schließt. Die­se Art von Welt ver­lässt Fran­zis­kus, um ein Leben der „Buße“ zu füh­ren, d.h. ein Leben in der Hin­wen­dung zu Gott (s. u.).

Eine welt­be­ja­hen­de „ein­ge­fleisch­te“ Spi­ri­tua­li­tät ent­wi­ckeln bedeu­tet heu­te:

  • Beja­hung der Welt
  • Christ­li­ches Leben mit­ten in der Welt (nicht Welt­flucht)
  • Eine geer­de­te Spi­ri­tua­li­tät in der Hal­tung der Demut („humi­li­tas“: dar­in steckt „humus“ = Boden)
  • Die Hin­wen­dung zu den Men­schen
  • Das Ach­ten des Klei­nen und Gerin­gen

An die­ser Stel­le ein herz­li­ches Dan­ke schön an unse­ren Bru­der Ste­fan für sei­ne Beglei­tung.

So gibt es gute Gedan­ken für die Gemein­schaft, getrost unse­ren Weg der Beru­fung zu gehen. Als Sum­me vie­ler ein­zel­ner Beru­fun­gen, in wun­der­ba­rer Bunt­heit, als Schwes­tern und Brü­der, eine welt­be­ja­hen­de ein­ge­fleisch­te Spi­ri­tua­li­tät mit­ein­an­der zu ent­wi­ckeln und zu leben.

Dazu erbit­ten wir Dein/Ihr Gebet!

Made­lei­ne Del­brêl ergänzt das für uns alle:

Wie­der beginnt ein Tag. Jesus Chris­tus will ihn mit mir leben. Er hat sich nicht ein­ge­schlos­sen. Er ist unter uns Men­schen gewan­delt. Er ist mit mir unter den Men­schen heu­te gegen­wär­tig. Geprie­sen sei jeder neue Tag!
Er ist wie Chris­ti Geburt für die Erde. Denn Jesus in mir wird die­sen Tag mit mir leben!“

In die­ser Freu­de, mit sei­nem Ver­trau­en gestärkt, das uns wie­der geschenkt wird am „Christ­fest“ wol­len wir froh und mutig ins neue Jahr 2018 gehen.

 

PACE E BENE FRIEDE UND GUTES

Foto von J. Krüll­mann — Assi­si Pil­ger­fahrt 2015 – La Ver­na

Dazu erbit­te ich, Got­tes rei­chen Segen:

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.

Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne
Geschwis­ter

 

Pace e bene, auch im Namen der Geschwis­ter,
Bru­der Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft

Sommer 2017

Lie­be Besu­cher von „pace e-bene“,

in die­sen som­mer­li­chen Tagen nach Ostern, Chris­ti Him­mel­fahrt und Pfings­ten, ein herz­li­ches Grüß Gott von der fran­zis­ka­ni­schen Gemein­schaft „pace e bene“.

Das „neue“ Kreuz­bild unse­res Freun­des Johan­nes Selch war ein geseg­ne­ter Über­gang von einer gna­den­rei­chen Fas­ten — Pas­si­on — Oster­zeit zum neu­en Auf­bruch, dem Pfingst­fest 2017.

Das Gold des Kreu­zes, mit dem Rot der Lie­be Got­tes zu sei­ner Schöp­fung, strahlt hin­ein in unse­ren All­tag, leuch­tet uns den Weg mit der Zusa­ge des Herrn: „Fürch­te dich nicht, ich bin bei dir alle Tage dei­nes Lebens!“

Pfings­ten 2017 waren es 25 Jah­re her, dass der Herr mich in sei­ne Kir­che in Dienst nahm, in die Seel­sor­ge rief. Die Grund-gedan­ken fran­zis­ka­ni­scher Spi­ri­tua­li­tät, das Vor­bild des Hl. Fran­zis­kus und der Hl. Kla­ra in der Nach­fol­ge Jesu, sind mir in den ver­gan­ge­nen 25 Jah­ren mei­nes Diens­tes als Dia­kon, als Bru­der Wolf­gang immer wich­ti­ger gewor­den.

Der Geist Got­tes hat dies wei­ter geführt und uns in der Gemein­schaft „pace e bene“ den Auf­trag anver­traut, mit sei­ner Hil­fe, Dienst nach dem Hl. Evan­ge­li­um zu tun, kann man sich den „Augen des Herrn“ doch nicht ent­zie­hen …

An die­sem Pfingst­fest leg­te ich dem Herrn unse­re Gemein­schaft beson­ders ans Herz, sei­nen Plan immer mehr zu erken­nen und zu befol­gen, „wenn und wie es Gott gefällt“, „ins­hal­la“.

Dan­ke für das mit­ein­an­der beten, hier und über­all, dan­ke für all das was der Herr durch Sei­nen Ruf mög­lich gemacht hat, im Ver­trau­en auf Sei­nen Segen für den wei­te­ren Weg.

So gehen wir wei­ter unse­ren Weg in Dank­bar­keit und Demut mit den Schluss­ge­dan­ken des Hl. Fran­zis­kus aus dem Son­nen­ge­sang.

Lobt und preist mei­nen Herrn und dankt ihm und dient ihm mit gro­ßer Demut.

Der Segen Got­tes beglei­te Sie / Euch, zu Hau­se, an dem Ort des Die­nens, unter­wegs in den Feri­en, in den schö­nen und schwie­ri­gen Zei­ten unse­res Lebens …

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.
Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter

Pace e bene, Frie­den und alles Gute, auch im Namen der Geschwis­ter, Ihr/Euer
Bru­der Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft


PS: … noch eini­ge Fotos aus dem Semi­nar „Der Son­nen­ge­sang des Franz von Assi­si“, das Bru­der Wolf­gang im März im Haus der Stil­le in Wei­ten­ha­gen beglei­ten konn­te.

Fastenzeit 2017

Lie­be Besu­cher von „pace e-bene“,

es liegt etwas in der Luft, ich kann es noch nicht erken­nen, es ist noch ein wenig ver­bor­gen in die­sen ers­ten Tagen des März. Und doch ist es zu spü­ren, etwas Neu­es bahnt sich an, neu­es Leben ist im Wer­den.

An den Bäu­men wer­den die Knos­pen pral­ler, die Son­ne hat schon mehr Kraft und ein Duft liegt in der Luft, anders als im aus­ge­hen­den Win­ter.

Noch etwas ver­bor­gen das Gan­ze, noch braucht es Zeit, sich den Weg zu bah­nen in unse­re Welt … der Früh­ling, das neue Leben Ostern heißt das Ziel.

So gilt es auf den Weg zu gehen und der führt bekannt­lich erst ein­mal durch die Wüs­te, so wie bei Jesus im Evan­ge­li­um (Mt 4,1–11) des ers­ten Sonn­ta­ges der Fas­ten­zeit.

Am Anfang steht ein hilf­rei­ches Wort von Simo­ne Weil:

Für den Glau­ben­den ist die Wüs­te Weg. Für den, der nicht glaubt, ist sie das Nichts. Und aus dem Nichts kom­men die trost­lo­se Trau­er und die Sün­de. Und alle Sün­den sind Ver­su­che, eine Lee­re aus­zu­fül­len.

So lade ich ein, mit auf den Weg zu gehen, durch die Wüs­te, hin zu Ostern.

Mit der Gemein­schaft wer­den wir die­sen Weg gehen im Blick auf das Hun­ger­tuch von Mise­re­or 2017 das der nige­ria­ni­sche Künst­ler Chi­di Kwu­bi­ri geschaf­fen hat.

Mit der wun­der­ba­ren Bot­schaft:
„Ich bin, weil du bist!“ Es ist zu sehen in der Kapel­le der Hl. Geist Kir­che in See­heim. Eini­ge Gedan­ken dazu fin­den Sie auf www.pace-e-bene.de.

Neben Fran­zis­kus und Kla­ra beglei­tet uns, in der Nach­fol­ge Jesu, auch „Bru­der Klaus“, Niklaus von Flüe.

Zu Bru­der Klaus gibt es im Jahr 2017 eini­ge run­de Jah­res­ta­ge: Vor 600 Jah­ren, im Jahr 1417, wur­de Bru­der Klaus gebo­ren. 1467, also vor 550 Jah­ren, ver­ließ er sei­ne Fami­lie. Und zwan­zig Jah­re spä­ter, im Jahr 1487, starb er.

Die­se Eck­da­ten mar­kie­ren ein beein­dru­cken­des Leben: Oft konn­ten wir an sei­nem Lebens­ort Rast machen, „auf­tan­ken“ auf dem Weg nach Assi­si.

Dan­ke Bru­der Klaus für Dein Vor­bild, Dein Zeug­nis, Dei­ne Ermu­ti­gung auf dem Weg des Jesus von Naza­reth – heu­te. In tie­fem Respekt vor Dei­ner Frau Doro­thea Wyss, Dei­nen Kin­dern und ihren Fami­li­en.

Dan­ke auch für Dein Gebet, das uns mit dem Beru­fungs­ge­bet von Fran­zis­kus wich­ti­ge Ori­en­tie­rung ist, ein Her­zens­ge­bet:

 

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hin­dert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich för­dert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

Erklä­run­gen zum Medi­ta­ti­ons­bild fin­den Sie im Inter­net zu Bru­der Klaus

 

Herz­li­che Ein­la­dung an Sie alle, mit auf den Weg zu gehen. Ein wenig „Pro­vi­ant“ für den Weg durch die Wüs­ten der heu­ti­gen Zeit kön­nen Sie auf der HP unse­rer Gemein­schaft, in unse­ren Got­tes­diens­ten fin­den. Ger­ne beglei­ten wir Sie mit unse­ren Gebe­ten. Gedan­ken. Die Got­tes­dienst­zei­ten fin­den Sie auf der Home Page. Wagen Sie es, wagen wir es!

So gehen wir wei­ter unse­ren Weg in Dank­bar­keit und Demut mit den Schluss­ge­dan­ken des Hl. Fran­zis­kus aus dem Son­nen­ge­sang.

Lobt und preist mei­nen Herrn und dankt ihm und dient ihm mit gro­ßer Demut.

Der Segen Got­tes beglei­te Sie / Euch.

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.
Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter
Pace e bene, auch im Namen der Geschwis­ter,
Bru­der Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft

Gruß zu Weihnachten 2016

Fällt ein Stern aus der Bahn …

Aus der Bahn gefal­len
ein Stern.
Ein gefal­le­ner Stern
zieht nicht mehr sei­ne gewohn­ten Krei­se.
In die Tie­fe gefal­len
kommt er von unten –
hat alle Tie­fen durch­leuch­tet.
Ein gött­li­cher Licht­punkt
in dunk­len Her­zen,
die Geburt des Him­mels auf Erden.
Eine neue Schöp­fung leuch­tet
in sie­ben Far­ben des Lebens.
Auf dem Weg
spie­gelt sich das Licht
in den Stei­nen am Weg,
stei­ni­ge Wege
im Feu­er aus Lie­be gebrannt:
Der Weg Got­tes
zu den Men­schen.

Uwe Sei­del

Lie­be Besu­cher von „pace e bene“, in die­sen Tagen von Weih­nach­ten,

eine geseg­ne­te Zeit des Advent neigt sich dem Ende, nein dem Höhe­punkt zu. Moment, sich zu erin­nern, wie hat es begon­nen …

… ein Stern ist aus der Bahn gefal­len, ging uns vor­an, beglei­te­te uns wie die Köni­ge, durch den Advent, wir wol­len uns in Freu­de öff­nen … durch einen wei­ten Blick, mit gro­ßem Her­zen, so wirkt Gott: weit groß und ER fällt eben aus der Bahn … so waren unse­re Advents Got­tes­diens­te geprägt.

Die­se Ver­hei­ßung Got­tes konn­ten wir mehr und mehr erspü­ren, sie ver­spricht uns eine gute Zukunft mit ihm selbst als Herr­scher und König. Mehr noch als Mensch, als Bru­der … und das in einer Zeit, die sich ver­dun­kelt hat, auch unter uns. Ter­ror an so vie­len Orten der Welt, dann Brüs­sel, Paris jetzt Ber­lin. Und das in den Tagen vor Weih­nach­ten. War­um? Wie so oft die ers­te Fra­ge in die­sen schwe­ren Momen­ten.

Es ist schwer, dar­auf eine Ant­wort zu fin­den. Schwei­gen, zu hören, tei­len … ver­trau­en … Ver­trau­en auf Gott fällt mir ein, wie es uns am ver­gan­ge­nen Sonn­tag durch den Hl. Josef auf­ge­zeigt wur­de. (vgl. Mt 1,18–24).

Josef war berührt von der Lei­den­schaft Got­tes für uns Men­schen. Wie ist es mit mei­ner Lei­den­schaft für Gott und die Men­schen?

Mei­ne Lei­den­schaft für Gott ist …
… „jeder Tag“ ist eine Ein­la­dung und Her­aus­for­de­rung, den Stern neu zu suchen, ihm zu fol­gen, Beth­le­hem in mir selbst, in den Mit­men­schen, in die­ser Welt zu ent­de­cken und immer wie­der Gott anzu­be­ten.

Wie wir es bei Josef erfah­ren kön­nen, hat er alles, was gesche­hen soll­te ange­nom­men, auf Got­tes Wort gehört … voll und ganz ver­traut.

So ist er uns Vor­bild, im Ver­trau­en auf Gott, zu han­deln.

Im Han­deln, im Dienst am Men­schen, Gott anzu­be­ten.

Ein wich­ti­ger Gedan­ke auch für unse­re Gemein­schaft, für uns Geschwis­ter im Blick auf Fran­zis­kus und Kla­ra, auf Got­tes Wort zu hören, zu ver­trau­en, dies durch unser Tun und Die­nen für­ein­an­der und für die Men­schen sicht­bar zu machen.

So ist es wich­tig in die­sen Tagen, bei allem was um uns her­um geschieht, Unfrie­de in Beth­le­hem, dem Geburts­ort Jesu, Hass an so vie­len Orten über­all in der Welt, nicht zu ver­ges­sen:

Inne­hal­ten – Abschal­ten – Das lau­te Trei­ben drau­ßen las­sen. In die Stil­le hin­ein lau­schen. Sich selbst aus­hal­ten – sich öff­nen für die Begeg­nung.

Sei gewiss: ER kommt!“

Fürch­te Dich nicht, hab Ver­trau­en, das sind Wor­te unse­res Herrn, die­se will ich Euch heu­te in Sei­nem Namen zuspre­chen!!!“

In die­sem Geist freue ich mich auf das bevor­ste­hen­de Fest und das neue Jahr, schau­en auf den Namen unse­rer Gemein­schaft:

PACE E BENE   —   FRIEDEN UND ALLES GUTE

Dazu erbit­te ich, Got­tes rei­chen Segen:

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.
Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter

 

Pace e bene, auch im Namen der Geschwis­ter,
Br. Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft

Nach Klausur im Haus der Stille in Weitenhagen

Lie­be Besu­cher von „pace e bene“,

zurück von einer erfüll­ten Klau­sur / Stil­le Zeit im, Haus der Stil­le in Wei­ten­ha­gen, nahe Greifs­wald, grü­ße ich alle mit erfüll­tem Her­zen und wün­sche eine geseg­ne­te Som­mer­zeit … Bis mein „Rei­se­be­richt, nebst Bil­dern“ fer­tig­ge­stellt sein wird, habe ich in Wor­ten von Frè­re Roger+, aus Tai­zé, die Gedan­ken gefun­den, die aus­drü­cken, wie es mir ergan­gen ist, was mich bewegt.

Der Ruf Chris­tus nach­zu­fol­gen, stellt uns vor die Ent­schei­dung, das Gan­ze oder das Nichts zu wäh­len. Es gibt kei­nen Mit­tel­weg.

Mag Unschlüs­sig­keit uns wie jäher Nebel über­fal­len, wir möch­ten auf Ihn hören, wenn Er zu uns sagt: „Komm in mei­ne Nach­fol­ge. Ich füh­re dich zu den spru­deln­den Quel­len, den Quel­len des Evan­ge­li­ums.“

Auch wenn noch vie­les nicht klar ist auf unse­rem Weg als Gemein­schaft, als Schwes­tern und Brü­der, im Geist des Hl. Fran­zis­kus und der Hl. Kla­ra von Assi­si, eine Bot­schaft steht über unse­rem Weg, gera­de in die­sen Tagen, in denen so viel Hass, Not und Elend über­all in der Welt sicht­bar wird:

Kreuz von WeitenhagenGott ist Lie­be!“ und wir, in sei­ner Nach­fol­ge, sind geru­fen:

Den Herrn über alles zu lie­ben und zu loben!“

So bekom­men auch die Wor­te im Auf­trag des Hl. Fran­zis­kus neu­es Gewicht: „Pace e bene – Frie­de und alles Gute!“

Mit die­sem Geist in unse­ren Her­zen, mit­ten in der Welt, haben wir eine Chan­ce Bot­schaf­ter und Bot­schaf­te­rin­nen „Sei­nes“ Frie­dens zu sein, nut­zen wir sie, dem Bru­der, der Schwes­ter gegen­über, wie all den Men­schen, denen wir begeg­nen dür­fen.

So füge ich das Bild des Kreu­zes von Wei­ten­ha­gen, vor dem ich so lan­ge medi­tie­ren durf­te, bei, wie ich es nach einer beson­ders inten­si­ven Gebets­zeit sehen konn­te.

Rose von WeitenhagenDie­se Rose, von jüdi­schen Schwes­tern und Brü­dern aus Isra­el gepflanzt, erblüh­te in den letz­ten Tagen mei­nes Auf­ent­hal­tes in Wei­ten­ha­gen. Ein wei­te­res Zei­chen, Sym­bol der Lie­be unse­res Herrn, die uns zu sol­chem Lob­preis befä­higt – Frie­de und alles Gute!“

ErlenseeSo war auch der Gottes­dienst mit den Chris­ten in Bicken­bach am Erlen­see, mit so vie­len Geschwis­tern aus Nah und Fern, ein Zei­chen des Frie­dens, des Mit­ein­an­ders, im Lob­preis und Dank an Gott für sei­ne wun­der­ba­re Schöp­fung.

Betrach­ten wir die Früch­te des Hei­li­gen Geis­tes; die da sind:
„Lie­be, Freu­de und Frie­den, Geduld, Güte und Groß­zü­gig­keit, Treue, Freund­lich­keit und Selbst­be­herr­schung!“ Gal 5,22

Mit all die­sen Gaben will der Herr uns stär­ken gegen das Dun­kel, das gera­de wie­der sehr inten­siv um uns her­um „wächst“, Raum gewinnt.

Lasst uns den Ruf unse­res Herrn anneh­men, in all dem Wach­sen und dies als Visi­on unse­res Lebens als Schwes­tern und Brü­der Jesu Chris­ti, im Geist der Hll. Fran­zis­kus und Kla­ra, die Bot­schaft des Lich­tes, sei­nes Hei­li­gen Evan­ge­li­ums in die Welt zu tra­gen.

Dazu erbit­te ich, Got­tes rei­chen Segen:

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.
Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter

Pace e bene, auch im Namen der Geschwis­ter,
Br. Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft


Aus­blick — Bit­te notie­ren:

Am 9.10.2016 um 14.30 Uhr fei­ert unse­re Gemein­schaft in der Hl. Geist Kir­che in See­heim einen Dank­got­tes­dienst für den offi­zi­el­len 10. Grün­dungs­tag von „pace e bene“ mit Weih­bi­schof em. Dr. Fran­zis­kus Eisen­bach, und Ihnen/Dir, mit allen, denen es mög­lich sein wird, für die­ses Geschenk zu dan­ken. Anschlie­ßend Begeg­nung bei Café und Kuchen und um 18 Uhr mit der Ves­per.

Wir freu­en uns auf Sie/Dich. Nähe­res dem­nächst.

Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten

Lie­be Besu­cher von „pace e bene“,

in die­sen Tagen nach Ostern, Chris­ti Him­mel­fahrt und vor dem Pfingst­fest ein herz­li­ches Grüß Gott von der fran­zis­ka­ni­schen Gemein­schaft „pace e bene“.

KR-GesamtNun zeigt auch die Natur all das Neue in unend­li­cher Pracht. So gilt es zu dan­ken für eine geseg­ne­te Fas­ten-/Pas­si­ons­zeit, in der uns die Kreu­z­in­stal­la­ti­on von Johan­nes Selch wun­der­bar beglei­tet und vor­be­rei­tet hat auf dem Weg nach Ostern; auch jetzt ein guter Weg­be­glei­ter für die kom­men­de Zeit ist. Einen Gedan­ke aus dem letz­ten „Wort des Lei­ters“ soll uns wei­ter beglei­ten und ermu­ti­gen:

Auf den Weg zu Gott machen wir uns, indem wir für ihn mit ihm gehen zu …
Den Wei­nen­den, ihre Trä­nen trock­nen.
Das Eige­ne mit ande­ren tei­len.
Die Not der ande­ren lin­dern.
Den Unglück­li­chen bei­ste­hen.
Dem ande­ren Lie­be schen­ken.
Zeug­nis von die­ser Lie­be zu geben, nicht zu schwei­gen.

Wenn sich Men­schen die Hän­de rei­chen, Frem­de auf­ge­nom­men wer­den, wenn einer dem ande­ren hilft, dann steigt Gott vom Him­mel her­ab und bringt uns sei­ne Lie­be.“

Die­se Wor­te sind auch zu fin­den in der Kreu­z­in­stal­la­ti­on, die nach wie vor zu besich­ti­gen ist, zu betrach­ten, zu medi­tie­ren in der Werk­tag­ka­pel­le der Hl. Geist Kir­che in See­heim, in der wir im Moment die Got­tes­diens­te der Gemein­schaft fei­ern kön­nen. Auch auf unse­rer Web­site ist sie zu sehen und die Gedan­ken dazu zu fin­den.Seminar Finde deine Kreativität wieder

Dank­bar sind wir für das Semi­nar „fin­de Dei­ne Krea­ti­vi­tät wie­der, in Dir, mit medi­ta­ti­ver Kunst und geist­li­cher Beglei­tung, in der Spi­ri­tua­li­tät von Fran­zis­kus und Kla­ra von Assi­si“, mit Dr. Suzan­ne Moss aus Aus­tra­li­en am 30.04. und 01.05.2016 im Jugenhei­mer Pfarr­haus.

2016-06-19 Gemeinsamer Gottesdienst am ErlenseeDank­bar schau­en vor­aus auf den Got­tes­dienst mit den Chris­ten in Bicken­bach, am 19.06.2016 um 10 Uhr am Erlen­see in Bicken­bach und freu­en uns auf Sie/Dich.

Herz­li­che Ein­la­dung auch zum 10 jäh­ri­gen Grün­dungs­tag unse­rer Gemein­schaft „pace e bene“, am 3. Okto­ber 2016. Die Fei­er ist für das Wochen­en­de 8./9.10. geplant. Bit­te den Ter­min schon mal vor­mer­ken, sobald Ter­mi­ne und Ablauf fest ste­hen infor­mie­ren wir schnellst­mög­lich.

Bru­der Wolf­gang wird in der Zeit vom 8. Mai bis zum 15. Juni 2016 in einem Haus der Stil­le sein und bit­tet um Dein/Ihr Gebet für die­se Zeit der Stil­le und Ori­en­tie­rung.

Die Got­tes­dienst­zei­ten sind auf der Home Page zu fin­den.

So gehen wir wei­ter unse­ren Weg in Dank­bar­keit und Demut mit den Schluss­ge­dan­ken des Hl. Fran­zis­kus aus dem Son­nen­ge­sang.

Lobt und preist mei­nen Herrn und dankt ihm und dient ihm mit gro­ßer Demut.

Der Segen Got­tes beglei­te Sie / Euch.

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.
Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter

Pace e bene, auch im Namen der Geschwis­ter,
Br. Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft

Fastenzeit 2016

Lie­be Besu­cher von „pace e bene“,

Ikone_Franziskus_und_Sultan_Kamilwäh­rend des fünf­ten Kreuz­zu­ges, im Jah­re 1219, hielt sich Franz von Assi­si auf Pil­ger­fahrt in Ägyp­ten auf. Er war unter ande­rem in einem, inten­si­ven Dia­log mit Malik al Kamil, dem dama­li­gen Sul­tan. Sei­ne Erleb­nis­se dar­über hin­aus, in Ägyp­ten, die­se Blind­wü­tig­keit waren so prä­gend, dass er das Licht, das in die Welt gekom­men ist greif­bar machen woll­te.

So kam es zu Weih­nach­ten in Greccio 1223. Fran­zis­kus selbst sang das Weih­nachts­evan­ge­li­um. Danach hielt er eine Pre­digt: „So wie die­se Eltern hier sich über die Geburt ihres Kin­des freu­en, so dürft auch ihr euch freu­en, dass Jesus gebo­ren wor­den ist. Gott hat uns Men­schen so lieb, dass er uns Jesus geschickt hat, um uns Men­schen zu ret­ten. Die­ser Jesus hat uns gezeigt, wie wir leben sol­len. Freut euch dar­über, dass Gott als klei­nes Kind zu euch gekom­men ist. Wie ihr vor einem Kind kei­ne Angst zu haben braucht, so braucht ihr auch vor Gott kei­ne Angst zu haben. Gott hat uns Men­schen gern.

Das möch­te uns die Geburt die­ses Kin­des zei­gen. Und die Krip­pen­dar­stel­lun­gen, seit die­ser Zeit, erin­nern uns dar­an, dass Gott zu uns Men­schen gekom­men ist und dass wir Men­schen ver­su­chen sol­len, uns auf den Weg zu Gott zu machen, indem wir für ihn mit ihm gehen zu …

Den Wei­nen­den, ihre Trä­nen trock­nen.
Das Eige­ne mit ande­ren tei­len.
Die Not der ande­ren lin­dern.
Den Unglück­li­chen bei­ste­hen.
Dem ande­ren Lie­be schen­ken.
Zeug­nis von die­ser Lie­be zu geben, nicht zu schwei­gen.

Wenn sich Men­schen die Hän­de rei­chen, Frem­de auf­ge­nom­men wer­den, wenn einer dem ande­ren hilft, dann steigt Gott vom Him­mel her­ab und bringt uns sei­ne Lie­be.

Bild_SelchWir laden dazu ein, auf unse­rem Weg nach Ostern dies zu beden­ken, zu erfah­ren, zu erler­nen. In die­sem Jahr mit der Kreu­z­in­stal­la­ti­on, die in unse­ren n bis Ostern in der Kapel­le der Hl. Geist Kir­che in See­heim, ent­ste­hen wird. Wir dan­ken Johan­nes Selch, aus Eschollbrü­cken, der die­se Bil­der für unse­re Gemein­schaft geschaf­fen hat.

Jesus lebt!
In DIR! In Mir! In uns ALLEN!!!

So der Titel der Kreuz Instal­la­ti­on

Wir wol­len mehr und mehr erken­nen, wie wich­tig die her­un­ter­ge­kom­me­ne Lie­be Got­tes in Jesus von Naza­reth, in unse­rer Welt gelebt hat und durch sei­ne Lie­be bis zum Äußers­ten, uns hin­ein­nimmt in die­se, aus geleb­ter Lie­be, auf­stei­gen­de Lie­be Got­tes.

Die Geschwis­ter der Gemein­schaft freu­en sich auf die­sen Weg und laden Sie, Dich herz­lich dazu ein, mit uns zu gehen.

Eine gute Fas­ten­zeit / Pas­si­ons­zeit wün­schen wir Ihnen / Dir zum Wohl aller Men­schen und zum Lob Got­tes.

Der Segen Got­tes beglei­te Sie / Euch.

Der Herr seg­ne dich und behü­te dich.
Er zei­ge dir sein Ange­sicht
und erbar­me sich dei­ner.
Er wen­de dir sein Ant­litz zu
und schen­ke dir Frie­den.
Der Herr seg­ne Euch, T mei­ne Geschwis­ter

Pace e bene, auch im Namen der Geschwis­ter,
Br. Wolf­gang Novak, CFPB,
Lei­ter der Gemein­schaft